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Kunst
![]()
Das kleine Kunst-
museum mit der
großen Ausstellung
kleiner Bildformate.

Es folgen fünf Beispiele aus etwa
4000 im Wechsel ausgestellten Werken:

Görlitz als 45 x 45 mm - Zeichnung,
eine von über 1000 Orts-Lithographien,
die im Wechsel ausgestellt werden.
Papierbogenformat 9 x 9 cm

Hailfingen bei Rottenburg am Neckar
als 7 x 7 cm - Unikatminiatur.
Papierbogenformat 9 x 9 cm
(Mit Hailfingen verbindet der Künstler Hans Anthon Wagner
Erinnerungen an seine Jugendzeit. Hier betrieb die Mutter einen
Tante-Emma-Laden direkt gegenüber der Kirche. Hier entstanden
auch die ersten Zeichnungen.)

Das Tübinger Rathaus als 45 x 45 mm - Lithographie
auf einem Papierbogen von 9 x 9 cm.
Ein Verzeichnis aller gezeichneten Orte können Sie
kostenlos anfordern.
Bitte einen an Sie selbst adressierten und
mit 55 Cent freigemachten Briefumschlag schicken an:
Museum Anthon, Forsthausstr. 10, 72119 Ammerbuch.

Unikatminiatur: Schloss Tübingen und historisches Fachwerk
im Zeichnungsformat von 4,5 x 4,5 cm, Bogenformat 9 x 9 cm

Eine von etwa 200 MotivMiniaturen. Bildtitel: Schneebaum.
Der kleine Mann mit Zipfelmütze bringt den großen Baum vielleicht
zum Schwanken. Und dann?
Motiv-Miniaturen sind Unikate. Technik: Tusche/Wasserfarben
Zeichnungsformat ca. 7 x 7 cm, Bogenformat 9 x 9 cm
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Es gibt viel zu sehen im kleinen ...


... mit seiner großen
Ausstellung der kleinen Bildformate.
Bilder können auch erworben werden.
Führung und Programm (Autorenlesung) für Gruppen
ist nach Voranmeldung möglich.
Zum Erfahrungsbericht des Journalisten und
Museumsbesuchers Jo Kästner klicken Sie bitte hier.
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72119 Ammerbuch-Breitenholz
in der Nähe von Tübingen in Baden-Württemberg
Forsthausstraße 10
Tel. 07073-7977 oder Fax 07073-7008
eMail: museum-anthon@web.de
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Einzelbesucher € 5,-.
Gruppen bis max. 20 Personen pauschal € 100,-
inklusive Führung und Vortrag des Künstlers.
Nur mit Voranmeldung per Telefon, Fax oder E-Mail.
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Mo - Fr: 10 - 13 und 15 - 17 Uhr, Sa: 10 - 12 Uhr
und nach Vereinbarung.
Das Museum wird ehrenamtlich betreut, so dass in Ausnahme-
fällen der Empfang nicht besetzt sein kann. Wenn Sie also von
weit her kommen, fragen Sie bitte zur Sicherheit per eMail,
Fax oder Telefon an.
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Einfach zu finden:
Autobahn Stuttgart-Singen
Ausfahrt: Herrenberg/Tübingen auf die B 28
Fahrtrichtung Tübingen
nach ca. 4 km Abzweig links nach Breitenholz.
Bei Hunger und Durst kann das Hotel/Gasthaus zum
Ochsen, ein paar Schritte vom Museum, empfohlen werden.
Öffnungszeiten anfragen - Tel. 07073/91591-0.
Alle Miniaturgraphiken mit Ortsansichten zum Betrachten und
Auswählen auch unter www.miniaturgraphiken.de/.
Bücher von Hans Anthon zeigt der breitenholzer-igelverlag.de/
Über 100 MotivMiniaturen unter www.hans-anthon-wagner.de/
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MUSEUM ANTHON Member of Museums of the World
Das
befindet sich in
Ammerbuch-Breitenholz.
nahe der A 81, Ausfahrt Tübingen auf die B 28.
Ab hier sind Sie in weniger als 10 Minuten da.

MUSEUM ANTHON · Forsthausstraße 10 · 72119 Ammerbuch-Breitenholz
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Empfohlene Links:
Alle Miniaturgraphiken mit Ortsansichten zum
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Bücher von Hans Anthon Wagner:
MotivMiniaturen von Hans Anthon Wagner:
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Begegnung im Museum Anthon
Kleine Bilder mit großer Wirkung in
Hans Anthon Wagners „Museumle“
von Jo Kästner (Text und Bild)
Beim Öffnen der Tür zum Museum Anthon
werden wir angezogen von den vielen
kleinen Bildern an den Wänden vor uns. Der
Künstler zeigt uns seine Darstellungen von
Fledermaus, Bär, Pfarrer, Koch und Teufel – fünf
von etwa 400 hier ausgestellten Miniaturen des
Breitenholzers. Karikierte Wirklichkeiten, Einzel-
stücke, selbst gemalt (Foto 1). Es scheint

Foto 1: Gezeichnete Vielfalt in etwa 400 Werken
von Hans Anthon Wagner
als bändige der Künstler seine Vielfalt der Stile
und Farben in diesem einheitlichen Bildformat
von nur 10 mal 10 Zentimeter. Bei genauem Hin-
sehen stoßen wir auf Überraschendes: Da
zwitschert zum Beispiel ein winziges Vögelchen
auf der Schulter eines massigen Sumokämpfers,
oder ein Bär hält einen Luftballon mit Bären-
gesicht an einer Schnur. Allein schon die
Deutung dieser Attribute im Bildkontext, macht
die Ausstellung spannend.
Unmögliches nehmen wir wahr: „Ich saß mit dem
Foto eines Papageientauchers auf der Deichsel
meines Schäferkarrens, dort oben am Schön-
buchtrauf. Eine Weinbergschnecke kroch durchs
Gras. Der Meeresvogel aus dem kalten Norden
und diese Schnecke werden unter normalen Um-
ständen nie zusammenkommen. Doch mit dem
Zeichenstift geht alles“, erklärt der Künstler.
Jetzt teilt der bunte Vogel vom Polarmeer den
Platz im Bilderrahmen mit einer Breitenholzer
Weinbergschnecke. Jedes Bild hat seine eigene
Geschichte.
Die schwere, gusseiserne Handdruckpresse von
1892 interessiert uns. Hans Anthon Wagner
braucht sie zur Vervielfältigung seiner Orts-
miniaturen. Etwa 1300 Stadt- und Dorfansichten
im Kleinformat hat er bis heute gezeichnet. Von A
wie „Alte Liebe“, dem Leuchtturm bei Cuxhaven,
bis Z wie Zeppelinmuseum am Bodensee. Er war
überall selbst vor Ort. Nur eine einzige Darstel-
lung ist wohl reine Phantasie: Die Müneck hoch
über dem Dorf Breitenholz im Kreis Tübingen,
dem Sitz des Museum Anthon. Diese Burg aus
dem 12. Jahrhundert ist schon lange abgetragen.
„Ich habe sie mit meinen Mitteln sozusagen neu
erbaut“, kommentiert der Künstler schmunzelnd
sein Werk.
Schreiben und Zeichnen sind Hans Anthon Wag-
ners Leidenschaften. Wir blättern in seinen
Büchern und erfahren, warum die Hailfinger mit
dem Spottnamen „Gänsger“ und die Stuttgarter
mit „Stäffelesrutscher“ bedacht werden. Zusam-
men mit einem Herrenberger Historiker hat der
Breitenholzer dieses fünfbändige, illustrierte
Werk über die Entstehungsgeschichten schwä-
bischer Ortsnecknamen geschaffen. An der Wand
entdecken wir, dass man sich den „Breitenholzer
Froschabschlecker“ und andere Unnamen auch
als Bild in die Stube hängen kann. „Häuser sind
auch nur Menschen“ heißt das Buch mit Ab-
bildungen und Hintergrundinformationen zu einer
Bilderreihe mit vielen stilisiert dargestellten
Häuschen. Einige der darin beschriebenen Gra-
fiken hat der Breitenholzer ausnahmsweise auch
großformatig ausgeführt (Foto 2 - hinten links).
Und dann die zahlreichen „Gedichte und Ge-
schichten eines Einsiedlers“, so der Untertitel ei-
nes 170-Seiten-Buches: „Schäferkarren-Philoso-
phie“ steht auf dem Umschlag, und daneben ist
ein alter Pferchkarren abgebildet – die Wohn-,
Schlaf- und Dichterklause des Autors.
Aus dem großen Nordfenster bei Hans Anthon
Wagners Arbeitstisch streift der Blick über die
Baumwiesen am Dorfrand und hinauf zum Wald-
saum des Naturparks Schönbuch. Von dort oben
reicht die Sicht weit über die Felder des Stroh-
gäus bis zu den Höhen der Schwäbischen Alb
und dem fernen Schwarzwald. Diese reizvolle
Landschaft hat den Künstler im Alter von 30 Jah-
ren magisch angezogen. Seit 1976, drei Jahre
nach Beginn seiner beruflichen Künstlerlaufbahn,
findet er hier Ruhe und Anregung für sein schö-
pferisches Tun. Die „Alte Molke“ von Breitenholz
diente ihm jahrelang als Kunstwerkstatt. Jetzt
arbeitet der kreative Schwabe im seinem
„Museumle“, wie er das Museum Anthon in der
Forsthausstraße nennt. „Die Ideen gehen mir
noch nicht aus“ ist er überzeugt und aquarelliert
mit feinem Pinsel die Zeichnung einer ganz
außergewöhnlichen Biene. (Foto 2).

Foto 2: Hans Anthon Wagner am Arbeitstisch im Museum Anthon.
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